Archiv für April 2011

Das fünfte Semester Informatik an der TUB

Das fünfte Semester ist sehr angenehm, da – bis auf BMG („Betriebswirtschaftslehre und Management Grundlagen“) – keine Kurse vorgeschrieben („empfohlen“) sind und die anstrengenden Mathe- und Theorie-Pflichtmodule vorbei sind (sofern man im Zeitplan liegt). Man muss nun zwischen Softwaretechnik (SWT) und Kommunikationstechnik (KT) als Studienschwerpunkt wählen. Je nachdem, was man gewählt hat, kann man unterschiedliche Module belegen und einbringen. Einige Kurse gibt es in beiden Richtungen.

Für manche Module ist es nötig, sich vom Prüfungsausschuss für Informatik (PA) genehmigen zu lassen, diese Prüfungen im jeweiligen Schwerpunkt (KT/SWT) angerechnet zu bekommen. Der Prüfungsausschuss ist generell das Gremium, welches entscheidet, ob man (nicht vorgesehene) Module in sein Studium/Studienschwerpunkt einbringen kann.

Es ist vorgesehen, dass man im 5. Semester ein Anwendungsfach (etwas, was hinreichend wenig mit Informatik zu tun hat) wählt. Ich hatte jedoch kein Anwendungsfach belegt, weil keins, was ich wollte, zur Verfügung stand oder es so unklare Informationen gab, wie die Prüfungsformalitäten sind.

Bei der Auswahl der Module (und dann bei der Prüfungsanmeldung) gibt es einige Hürden, weil die auf der TU-Seite vorhandenen Informationen wiedersprüchlich oder veraltet sind. Ich musste nun erstmalig zum Anmelden von Modulprüfungen zum Prüfungsamt, weil für manche Module Qispos (bzw. Moses) nicht benutzt wird. Der Ablauf ist, dass man das Formular mit dem gelben Durchschlag „Prüfungsmeldung zur Bachelorprüfung“ ausfüllt, es sich im Prüfungsamt unterscheiben lässt (Zettel ziehen – manchmal lange Wartezeiten!) und danach den gelben Durchschlag (am besten sich selbst einmal kopiert und) im Sekretariat des Fachgebiets abgibt. Die meisten Daten für das Formular sind den Modulbeschreibungen zu entnehmen (Modulverantwortlicher, Prüfungsform usw.).

BMG – „Betriebswirtschaftslehre und Management Grundlagen“:
Das Modul BMG versucht innerhalb eines Semesters viele Themen aus dem Bereich BWL/Marketing anzusprechen und so einen Überblick zu geben. Es ist als eine Art Ringvorlesung konzipiert, so dass also zu einigen Vorlesungsterminen immer ein Dozent eines anderen Fachgebiets vorträgt. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass man etliche Begriffe pauken und ein paar Berechnungen beherrschen können muss (es war nur eine „Wahr/Falsch“-Single-Choice-Klausur und 3 Rechenaufgaben). Vereinzelte Themen sind durchaus ganz nett, aber im Großen und Ganzen fand ich es schon sehr langweilig. Ich habe es nur selten in die Vorlesungen geschafft. Die Übungen sind Zwecks Klausurvorbereitung jedoch schon zu empfehlen, da man dort dann auch eher mitbekommt, was die Schwerpunkte sein werden.

Zu den restlichen Modulen werde ich erst später etwas schreiben. Vermutlich mach ich jetzt erstmal eine längere Pause mir dieser Posting-Reihe.