Das zweite Semester Informatik an der TUB

Nun, fast am Ende des dritten Semesters Informatik eine Kurzzusammenfassung der Kurse aus dem zweiten Semester.

MPGI2: Imperative Programmierung mit Java (Java-Einführung, Algorithmen, Datenstrukturen); im Gegensatz zu MPGI1 recht praxisnah – sollte Leuten, die hobbymäßig programmieren nicht schwer fallen. Einige Themen (Sortieren, Bäume), die bereits in MPGI1 vorkamen, werden nun erneut mit imperativen Implementierungen wiederholt.

TechGI2: Rechnen mit Dualzahlen; Einführung in die Assemblerprogrammierung mittels „VIP“ („Virtueller Informatik Prozessor“); Vermutlich wurde der Komplexität wegen leider kein realer Prozessor (wie der Z80 ;) genommen… Dadurch blieb das ganze eine ziemliche Trockenübung. In TechGI3 kommt dann jedoch noch ein Einschub mit realer ARM-Hardware.

TheGI2: nochmal Formale Sprachen; Automaten und Turing Maschinen; Berechenbarkeit; Komplexität; Die Automaten oder Turingmaschinen zusammenzubauen sind teilweise nette Knobelaufgaben. Das Thema Berechenbarkeit ist jedoch ziemlich verzwickt.

ANA1: Im Wesentlichen sowas wie Kurvendiskussion in der Schule (Differenzieren, Integrieren), nur deutlich anspruchsvoller – auch gegenüber LinA. Die Klausur hatten ziemlich genau zwei Drittel der Teilnehmer nicht bestanden. Zum Üben sollte man möglichst viele Altklausuren (zu finden z.B. bei der Freitagsrunde) durchrechnen, sich selbst streng bewerten und gucken, ob die Punktzahl ausreicht und aus den Fehlern lernen. Ich hab die ANA1-Klausur erst im zweiten Versuch (also nach den Semesterferien) bestanden, nachdem ich dieses Übungsverfahren eingesetzt hatte.